Der Klassiker aus Pleasantville

Im Film Pleasantville werden Tobey Maguire und Reese Witherspoon, die das Geschwisterpaar David und Jennifer spielen, in eine alte schwarz-weiß Fernsehsendung aus den Fünfzigern gezogen. Dort nehmen sie die Rollen von zwei der Hauptfiguren, nämlich Bud Parker und seiner Schwester Mary-Sue, ein. Während David die Rolle perfekt weiterspielen will um das Städtchen zu schützen, wird Jennifer zur Bedrohung. Durch ihr Vorbild beginnen erst die Schüler und dann auch andere Bewohner sich selbst auszuleben und es kommt Farbe in die Stadt.

Die Mode der Fünfziger

In diesem Film besonders schön zu sehen ist die Mode der damaligen Zeit. Die Unterwäsche von damals wohl niemand vermissen, denn wer möchte schon spitze Bhs und Omaunterhosen? Jedoch gibt es noch heute viele Fans der damals üblichen Kleider mit Petticoat. Während heute die Kleider meist atemberaubend eng sind, was man auf zweierlei Arten behaupten kann, so gehen die Kleider von damals beim Drehen noch richtig schön hoch. Der Petticoat besteht nämlich aus zwei Abschnitten: dem Sattel auf Hüfthöhe und dem darunter liegendem Petticoat, der aus mehreren Stufen Tüll besteht. Schon im 16. Jahrhundert wurden diese Röcke unter den Kleidern getragen um eine schmale Taille und breite Hüften zu betonen. Letzteres war damals nämlich noch ein erwünschtes Frauenmerkmal, da es angeblich männliche Nachfolger wahrscheinlicher macht. Die größte Erfolgswelle hatten Kleider mit Petticoat nach einer Designlinie von Christian Dior Ende der Fünfziger. Sie beeinflusste den allgemeinen Kleidungsstil für lange Zeit, wie sich bei Pleasantville gut sehen lässt. Immer noch begehrt

Heute geht es den meisten Frauen doch eher darum, dass diese Kleider immer eine schöne Figur zaubern, auch wenn ein kleines Bäuchlein vorhanden ist. Vor allem Fans der Rockabilly- und Squaredanceszene sind häufiger in diesen Kleidern zu sehen. Sie eignen sich einfach zu gut fürs tanzen. Aber bitte beachten: Da der Rock so schön hoch fliegt ist Unterwäsche unerlässlich!